Reisebericht Hakuraa Club (Hakuraahuraa) - Mulaku-Atoll

Maleviden

Der Flug ins Paradies war recht anstrengend wenn man bedenkt, dass die Sitzplätze wohl eher für kleinwüchsige Asiaten ausgelegt sind. Das Essen war - naja - eben typische Bord-Verpflegung, glücklicherweise nehmen wir immer selbst Proviant mit. Wir landeten mit einem traumhaften Blick in Male, nach dem Transfer ging es mit dem Wasserflugzeug Richtung Malaku-Atoll und dann weiter mit dem für die Malediven typischen Dhoni zu unseren eigentlichen Bestimmungsort.

Etwas klein sind die Inseln ja schon - diese ist gerade mal etwa 350 Meter lang und 100 Meter breit - aber wir wollen ja keinen Marathon-Lauf veranstalten, sondern uns erholen. Die Inseln sind hauptsächlich von Büschen und Kokospalmen bewachsen, an Land hält sich die Artenvielfalt der Fauna in Grenzen, Flughunde, Geckos, Echsen und vor allem recht lästige Raben sind hier am häufigsten vertreten. Wenn es darum geht einen Leckerbissen zu ergattern, verlieren diese Raben jegliche Scheu. Im Gegensatz dazu ist die Unterwasserwelt von beeindruckender Schönheit und Vielfalt.


An Ausflügen hatten wir die Wahl uns Delfine anzuschauen, zum Nachtfischen aufzubrechen oder zu Schnorcheln. Da wir jedoch nicht auf der Flucht waren, sondern einen Erholungsurlaub geplant hatten, waren die Delfine das einzige muss für uns - und das hat sich wahrlich gelohnt. Seltsam, dass Delfine -ähnlich wie Wale - eine so unglaubliche Faszination auf Menschen ausüben. Warum das kann wohl niemand so recht erklären.

Einige zum Teil recht große Trümmerteile erinnerten noch an die Tsunami-Katastrophe, diese wurden in mühevoller Handarbeit nach und nach weggeräumt.

Die Mahlzeiten wurden in Buffetform angeboten, man kann sich unendlich Zeit lassen und alles ausprobieren. Nach dem ausgedehnten Frühstück schlenderten wir meist zur Verdauung etwas durch die Gegend und schafften es doch nur bis zum nächsten Liegestuhl oder zum Baden - welch ein Luxus. Jedoch sollte man möglichst nicht ohne Uhr los ziehen, sonst verpasst noch man das Mittagessen, das jeden Tag einem anderen Motto folgt - Fleisch, Geflügel, natürlich Fisch und Meeresfrüchte. Statt den allabendlichen Showeinlagen des Hotels beizuwohnen, zogen wir es vor die unendliche Ruhe zu genießen.

Die Wasserbungalows sind sozusagen eine Welt für sich, wirklich klasse: der gläserne Boden, durch den man die Fische beobachten kann. Natürlich hat jeder Bungalow Satellitenfernsehen, auf das wir im Urlaub aber getrost verzichten können. Die Minibar nutzten wir - wenn schon nicht zum Plündern - zum Kühlen von Kosmetikartikeln, die sich ansonsten hier ziemlich schnell verflüssigen. Nett eingerichtet war unser Bungalow mit ungefähr 60 Quadratmetern auch ausreichend groß.


Von: Claudia

 

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